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Klappern 2017

Messdiener spenden Klappergeld

Nicht nur im Kirchspiel Rotenhain ersetzen die Klappern am Ende der Karwoche die Kirchenglocken und die Schellen - es heißt dann, die Glocken sind nach Rom geflogen, um zu Beichten. Die Glocken, die sonst zu frohen Festen läuten, schweigen aus Trauer darüber, dass Jesus Christus für uns den grausamen Tod am Kreuz sterben musste. 

Die Messdiener ziehen dann traditionsgemäß an Karfreitag mit ihren Klappern morgens, mittags uns abends durch die Dörfer und ersetzen die verstummten Glocken, manchmal begleitet von Rufen wie: "Ave Maria, ... wir klappern heute zum zweiten Mal."

An Karsamstag ziehen sie dann von Haus zu Haus, um von den Einwohnern für ihre Dienste, die sie das Jahr über am Altar geleistet haben, mit Ostereiern, Süßigkeiten oder Geldgeschenken belohnt zu werden.

Dieses Jahr klapperten die Messdiener in Stockum-Püschen und seit längerem auch wieder in Bellingen. Überwiegend kamen positive Rückmeldung von den Einwohnern, die sich freuten, dass die Messdiener diese schöne Tradition aufrechterhalten wollen. 

Besonders erfreulich ist es, dass die Messdiener einen Teil des gesammelten Geldes für einen guten Zweck gespendet haben. Die Stockum-Püschener Messdiener spendeten 152 ? für die Familie Funk aus Neuwied. Zwei der drei Kinder der Familie Funk sitzen aufgrund einer sehr seltenen Erbkrankheit im Rollstuhl. Um einigermaßen mobil zu sein, benötigt die Familie dringend ein größeres Auto, um die beiden Rollstühle verladen zu können. 

Für Spenden wurde aufgerufen durch die Aktion Helft uns Leben. Ein entsprechender Bericht ist zu finden in der Rhein-Zeitungs-Ausgabe vom 14.04.2017 (Ostersamstag), an dem Tag, an dem die Messdiener das Geld erklappert haben.

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